Wir feiern mit dir unser erreichtes Crowdfunding-Ziel!

Wir konnten in den letzten 3 Monaten für unser nachhaltiges Bauprojekt auf der Streuobstwiese in Obernsees 8.057€ sammeln! Damit haben wir unser Ziel von 7.500€ erreicht und sogar übertroffen!

Wow! Unglaublich, dass wir das mit deiner Hilfe geschafft haben! Herzlichen Dank! Das gibt uns Mut und Hoffnung, zu wissen, dass viele von euch hinter diesem Projekt und der daraus wachsenden Arbeit stehen!

Wir danken allen, die uns mit einer kleinen oder großen Spende unterstützt haben. Außerdem möchten wir uns auch bei der VR Bank bedanken, die uns mit 1.611€ zusätzlich unterstützen!

Euer Strohraum Team

Ein Strohraum für die Streuobstwiese – Mit deiner Hilfe!

Auf der Streuobstwiese in Obernsees wird 2022 gemeinschaftlich ein Strohraum in die vorhandene Scheune gebaut, der zum Lagern von Äpfel und zur Aufbewahrung von Werkzeug genutzt wird. Damit das klappt brauchen wir deine Hilfe! Unter  https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/strohraum-am-apfelbaum kannst du mit deiner Spende dazu beitragen, dass wir das Projekt realisieren können.

Bei dieser Bauaktion geht es nicht nur um das Ergebnis, den Raum zu bauen, sondern auch um die Erfahrung des gemeinschaftlichen Planens und Umsetzens eines Strohprojekts, die Lernprozesse über ökologisches Bauen und das Verbinden mit den Zyklen der Streuobstwiese. So unterstützt du mit diesem Projekt das Keimen einer nachhaltigen Baukultur im Raum Oberfranken und trägst gleichzeitig zum Erhalt oberfränkischer Kulturlandschaft bei. Die Solawi kann mit dem Raum, die Streuobstwiese besser bewirtschaften und pflegen und viele der Beteiligten lernen im Lauf des Projektes den natürlichen Raum mit seiner Artenvielfalt schätzen.

Auch begeisterte Helfende und interessierte Mitbauende sind herzlich eingeladen!

Weitere Infos: Strohraum am Apfelbaum

Obsternte 2021

Nach dem Motto erst die (vergnügliche) Arbeit, dann die (ertragreiche) Arbeit, wurden vor der eigentlichen Ernte in unserem ersten obernseeser Streuobstwiesen-Jahr mit Ausdauer, vielen Händen und gutem Werkzeug zwei große Haufen an Buschwerk (Heckenrosen und wilde Brombeerranken u.ä.) um mehrere Obstbäume entfernt, so dass diese überhaupt erst beerntet werden konnten.
Dank köstlicher Bewirtung und einer fleißigen Gruppe exkursierender Studenten, die unbedingt praktischen Ausgleich zur Streuobstwiesentheorie brauchten, ging die Arbeit aber gut von der Hand und bereitete viel Freude – und sogar schon eine erste Ernte zur Motivation.

Schließlich war es soweit…

…in mystischer Morgenstimmung haben ein paar unbeirrbare Genussentdecker am Samstag Vormittag im Oktober die reifen Äpfel unserer Streuobstwiese gelesen, Frühstück inklusive (vielen Dank!). Am Ende kam die Sonne raus und am Sonntag waren 530 ltr. güldener Saft geboren. Auch Most ward von einigen begehrt, so rückte ein kleiner Trupp zwei Wochen später erneut aus, die Früchte der „StreuwiesO“ zu sammeln – und erwirkte neben drei Fässern Most auch 50 zusätzliche Liter Saft bei den fleißigen eckersdorfer Kelterern, so dass der große Durst vieler „SoLaWistas“ doch noch gestillt werden konnte (die 530l waren tatsächlich sehr schnell weg und noch weitere Bestellungen offen – nächstes Jahr planen wir halt mal 1000 ltr. :-)).

Es sind immer noch (Stand 25. November) viele Bäume behangen und können z.B. als Lageräpfel gepflückt werden. Eine Pomologin war die Tage draußen und hat eine Menge „Welschisner“ und „Winterrambure“ entdeckt. Beides hervorragende alte Lagersorten, ab Dezember genießbar und bis April lagerfähig. Dazu wurden noch viele andere alte, wohlklingende ( und -schmeckende) Sorten bestimmt, wie verschiedene Renetten, Rh. Bohnapfel, Schöner aus Wiltshire und aus Boskoop, Gräfin aus Paris, Goldpermäne, Ontario…

REGIONAL und FAIR

Auf dem heutigen Markt „REGIONAL und FAIR“ in Creußen war auch der SoLaWi Bayreuth e.V. vertreten.

Wir informierten Besucher über das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft, wiesen auf SoLaWis in unserer Region hin, und boten Kostproben unserer leckeren obernseeser Streuobstwiesenäpfel (verbunden mit begeisterten Berichten über die reiche Ernte, die uns dort geschenkt wurde) an.

Nicht zuletzt hatten Interessierte, die am Stand halt machten, die Gelegenheit, unsere Vereinsarbeit durch eine kleine Spende zu unterstützen – motiviert durch kunstvoll gefaltete Tetrapak-Upcyclinggeldbörsen, die Harald auf den Markt mitgebracht hatte.